Haben Sie auch manchmal den Eindruck, Sie müssten gleichzeitig „an allen Fronten kämpfen“ – und haben Sorge, den unterschiedlichen Anforderungen nicht oder nicht in der zur Verfügung stehenden Zeit begegnen zu können? Wächst Ihnen manchmal alles über den Kopf?

Wie entsteht „Stress“?

Stress entsteht immer dann, wenn ein Mensch die Bewältigung einer Anforderung aus der Umwelt als für ihn wichtig einschätzt – vielleicht, weil er eine Bedrohung erlebt oder ihm sonst ein Schaden entstehen könnte. In einem weiteren, ebenfalls subjektiven Bewertungsschritt werden die zur Verfügung stehenden situativen Bewältigungsmöglichkeiten (Handlungsoptionen) in Verbindung mit den Bewältigungsfähigkeiten (Coping-Ressourcen) eingeschätzt: Verfüge ich über entsprechende Strategien und Handlungsmöglichkeiten, um diese Situation für mich zu entscheiden?

 

Es ist leicht verstehbar, dass es hier eine komplexe Wechselwirkung zwischen dem Individuum und seiner Umwelt gibt, die prozesshaft verläuft, von vielen Faktoren abhängig ist, eine Geschichte hat und Spuren hinterlässt, die sich auf den Umgang mit künftigen Herausforderungen auswirken.

 

Unter Stress kann es zu einer Vielzahl körperlicher (z.B. Schlafstörungen), emotionaler (z.B. Gereiztheit), kognitiver (z.B. Gedankenkreisen) und habitueller (z.B. Suchtmittelkonsum) Symptome kommen. Dauerstress – d.h. die Situation(en), die wir als bedrohlich und nicht oder nur unter erheblichem Aufwand bewältigbar einschätzen, dauern über längere Zeit an – kann krank machen.

 

Und was kann ich tun?

Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, vorhandenen Stress zu bewältigen und künftigen Stress nicht eskalieren zu lassen:

  • Kann der Stressor ausgeschaltet werden (z.B. durch Arbeitsplatzwechsel), und wie sinnvoll wäre das?
  • Kann der Stressor abgemildert werden, z.B. durch die Delegation von Aufgaben?
  • Kann ich versuchen, die Situationen einerseits und meine individuellen Möglichkeiten andererseits anders – realistischer? – einzuschätzen?
  • Verwende ich vielleicht immer wieder stressverstärkende Denkstile?
  • Welche Möglichkeiten habe ich, meine Bewältigungsfähigkeiten zu verbessern (z.B. durch Zeitmangagement-Trainings)?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, mich nach dem täglichen Stress körperlich und geistig zu entspannen, und welche Entspannungsmethode passt zu mir?
  • Und schließlich: Hat mein Stress vielleicht sogar etwas Positives, könnte er mir Ansporn zu einer Veränderung sein?
  • In welche Richtung möchte ich mich verändern, welche Chancen sehe ich für mich?

 

Je nach Lebenssituation, individueller Geschichte, eigenen Plänen und Zielen, aber auch persönlichen Fähigkeiten lassen sich diese Fragen ganz unterschiedlich beantworten. In diesem Erkundungs- und Lösungsprozess werde ich Sie gerne kompetent unterstützen.

 

Susanne Thole

disKURSiv.

Heilpraktikerin (Psychotherapie)

Ganzheitliche Ernährungsberaterin

M.A. (Soziale Verhaltens-

wissenschaften, Philosophie)

 

Kreulichweg 84

45307 Essen

 

Rufen Sie mich an unter

0157 / 88 52 82 47

oder nutzen Sie mein Kontaktformular

Druckversion Druckversion | Sitemap
© diskursiv